Landschaftsfotografie – Langzeitbelichtung

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Weg vom Automatikmodus oder der Programmvorwahl und Hin zum manuellen Modus: schaltet Eure Kamera auf „M“ und los geht’s! Das sagt Euch sicherlich jeder Fotograf, der sich mit der Materie schon einmal beschäftigt hat. In der Generation Smartphone, in der jeder zum scheinbaren Fotoexperten wird, ist es umso wichtiger, die volle Kontrolle über die Einstellungen der Kamera zu übernehmen, um Euer perfektes Bild zu kreieren.

Aber nun zum eigentlichen Thema. Was verbinde ich in meinen Fotos meist mit den beiden Begriffen Landschaftsfotografie und Langzeitbelichtung?

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Simpel ist es der Effekt, dass sich bewegte Dinge anders darstellen lassen und die Bildwirkung etwas dynamischer ist als bei „normalen“ Verschlusszeiten. Der Begriff Langzeitbelichtung erscheint dabei etwas nebulös, da es keine klare Abgrenzung gibt, ab wann genau man von einer langen Belichtungszeit spricht. Generell kann man jedoch sagen, dass man Langzeit belichtet, wenn man das Bild mit der bloßen Hand nicht mehr verwacklungsfrei erstellen kann.

Die Langzeitbelichtung kann man verschiedenartig einsetzen. Ich nutze dies für ziehende Wolken oder um Wasser zu glätten. Man kann die Langzeitbelichtung auch dazu verwenden, belebte Plätze menschenleer darzustellen. Im Bereich der Landschaftsfotografie kann man harte Schatten auflösen oder Gewitter sowie Sterne fotografieren.

Nun stellt Ihr Euch sicherlich die Frage: „Am Tag lange belichten, wie soll das denn gehen?“

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Die Antwort ist ganz einfach: für jedes Filtergewinde gibt es Aufsätze, sogenannte ND-Filter (Neutraldichtefilter/ Graufilter), welche wie eine Sonnenbrille für Eure Kamera funktionieren. Ich nutze einen ND1000 Filter (Zu ND-Filtern gibt es später einen weiteren Beitrag, indem ich diese erkläre). Von verstellbaren Filtern würde ich Euch allerdings abraten, da diese meist Schatten oder optische Störungen bei einer höheren Blendenzahl auf das Bild bringen.

Kommen wir nun zu den Einstellungen. Die Kamera sollte fest auf einem Stativ verankert sein, danach ist der Fokuspunkt einzustellen und der ND-Filter aufzusetzen. Den Autofokus solltet ihr vorher natürlich ausschalten.

In der Kamera stellt ihr folgende Werte ein:

ISO-Wert: 100
Weißabgleich: Tageslicht
Blende: F5,6 bis F8 (je nachdem, was Ihr fokussieren wollt)
Verschlusszeit: länger als eine Sekunde

Nutzt nun den Fernauslöser oder wahlweise eine Auslöservoreinstellung von z.B. zwei Sekunden.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren!

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