Mit der Drohne unterwegs…

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Ob nun Fotoprofi oder einfach nur Hobbypilot: Drohen gehören mittlerweile wie die Spiegelreflexkamera zum Standardgepäck eines jeden Fotografen. Das soll jetzt kein Ansporn sein Euch zwingend eine Drohe zu kaufen, aber wenn Ihr mit dem Gedanken spielt oder vielleicht schon eine Drohne habt, möchte ich Euch heute ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie gute Bilder gelingen können und Ihr Euch rechtskonform durch den Luftraum bewegt (Stand: 2019 für Deutschland) www.bmvi.de .

DCIM100MEDIADJI_0023.JPGGenerell sei zu empfehlen, eine Versicherung abzuschließen, die bei Schäden, welche durch die Drohne entstehen können, haftet. Einige Versicherer decken dies in der Haftpflichtversicherung ab, manche nicht. Fragt einfach in Eurer Versicherungsagentur nach und schließt gegebenenfalls eine neue Versicherung ab.

Bevor Ihr vom Boden abhebt, solltet Ihr unbedingt Eure Drohne mit Namen und Anschrift des Halters kennzeichnen. Diese Kennzeichnung muss gut leserlich und feuerfest sein. Leider gibt der Gesetzestext zum Thema Feuerfestigkeit keine konkrete Aussage, wie dies gestaltet werden soll. Ich empfehle Euch entweder eine Metallplakette aufzukleben oder die Daten mit einem Dremel in den Kunststoff zu gravieren. Meiner Meinung nach wird dies bei einem wirklichen Brand nichts nützen, aber für eine rechtskonforme Anwendung ist das vielleicht ein Schritt in die richtige Richtung.

Bevor Ihr jedoch richtig und vor allem gezielt mit der Fliegerei beginnt, würde ich Euch dringend einen Übungsplatz empfehlen, wie ein Feld oder ein freier Platz, auf dem Ihr genügend Freiraum zum Fliegen habt. Bitte auch hier unbedingt den Eigentümer um Erlaubnis fragen!

Es gibt generell kein gesetzliches Mindestalter für die ‚Piloten‘. Ab zwei Kilogramm Drohnengewicht schreibt der Gesetzgeber allerdings ein Mindestalter von 16 Jahren vor und ein sogenannter „Drohnenführerschein“ ist obligat. Der TÜV bietet hierzu Kurse an. Das Fliegen selbst ist nur in Sichtweite und bei Tageslicht erlaubt. Nachtflüge bedürfen einer Ausnahmegenehmigung. Ein Verbot gilt für das Fliegen über Wohngrundstücken (Privateigentum), Naturschutzgebieten und einer Entfernung unter 1,5 km im Umkreis von Flughäfen. Die Flughöhe von 100 m darf nicht überschritten werden.

DCIM100MEDIADJI_0001.JPGNatürlich gibt es nicht nur Verbote. Auf Hobbyflugplätzen kann die maximale Flughöhe von 100 m überschritten werden. Und auch der Überflug von Wohngrundstücken ist nach Zustimmung der Eigentümer erlaubt. Eine Startmasse von 250 Gramm darf nicht überschritten werden. Auch darf die Drohne natürlich keine Kamera besitzen kann optische, wie akustische Signale aussenden.

Die wichtigsten Punkte habe ich Euch hier noch einmal aufgelistet:

  • Kennzeichnung der Drohne mit Name und Anschrift des Drohnenhalters
  • Gesetzliches Mindestalter ab 2 Kg beträgt 16 Jahre
  • Abschluss einer Haftpflichtversicherung ist erforderlich
  • Flugverbot gilt innerhalb 1,5 km Umkreis bei Flughäfen, in Naturschutzgebieten, Verkehrsflächen, Menschenmengen und Privatgrundstücken
  • Maximale Flughöhe 100 m
  • Fliegen bei Nacht bedarf einer Sondergenehmigung
  • 100 m Sicherheitsabstand ist zu Menschenansammlungen, Straßen, Justizvollzugsanstalten, Krankenhäusern, Unglücksorten, Katastrophengebieten, militärischen Anlagen, Industrieanlagen, Energieerzeugungs- und Verteilungsanlagen einzuhalten

Ich wünsche ich Euch viel Spaß mit Eurer Drohne und einen angenehmen Flug!

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