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Alte Molkerei Meißen

Spaziert man mit offenen Augen durch Meißen, entdeckt man viele schöne, alte und verlassene Gebäude. So zeigt sich auch die Alte Molkerei Meißen. Manch einer hat hier vielleicht noch seine Milch auf dem Weg zur Schule abgeholt. Nach Rücksprache mit dem Eigentümer durften wir die Molkerei betreten und Fotos inmitten längst vergangener Zeiten machen.

Wir beginnen mit unserer Erkundung in den Kellern und arbeiten uns langsam von Stockwerk zu Stockwerk nach oben, hin über einen kleinen Innenhof bis ins Nebengebäude.

urbex abandoned abandonedplaces decay urbanexploration photography urbexworld junkies urbandecay lostplace abandonedafterdark renegade urbanexploring urbexphotography exploring seekers urbanexplorer kings utopia ruins abandonedhouse forgotten meissen veb zuckersiede ziegelei kinderheim bräunsdorfIm Keller begegneten uns die Spuren der letzten Flut 2013, als die Triebisch durch den Rückstau der Elbe das Triebischtal unter Wasser setzte. Der Boden im Keller ist mit einer dicken Schlammdecke belegt, Trockenrisse ziehen sich durch den getrockneten Schlamm.

Desweiteren befinden sich alte Rohre und Wasserbecken in den Kellerräumen. Die Wände sind mit weißen Fliesen vertäfelt. Die Elektrik ist, wie in vielen ‚lost places‘, zerlegt, herausgerissen oder gestohlen.

Der Schacht zum Lastenaufzug ist verschlossen. Wir gingen ein Stockwerk höher und können nur mutmaßen, für welche Zwecke die folgenden Räume genutzt wurden. Einen größeren Saal kann man noch als alte Kantine deuten. Hier hängen noch Kreidetafeln an den Wänden auf welchen diverse Gerichte, wie Spagetti, Schwäbli Spätzle 6400-6401, Band 4 min, Drehband Spinat, usw. geschrieben stehen. In manchen Räumen ist die Decke schon eingebrochen und die Natur beginnt sich ihren Weg zu bahnen: so wächst eine Birke mitten im Raum.

Der Dachboden ist leergeräumt. An der Wand hängt noch ein alter Malerpinsel, mit dem man wohl irgendetwas mit Teer gestrichen hat.

Über einen Hof erreicht man ein Nebengebäude, bzw. einen Anbau. Da jedoch Balken und Bretter unter unseren Füßen sehr morsch aussahen, wussten wir über unsere Grenze Bescheid. Sicherheit geht vor ist auch hier das Motto, was uns auch zukünftig noch viele interessante Motive soll und so  traten wir den Rückzug an. Im Hof konnte man noch in einen verstaubten Elektroraum schauen. Hier findet man alte ISA-1000 Schaltzellen, Relikte einer vergangene Elektroepoche, da diese heute schon lang nicht mehr zulässig sind.

Wir machten noch ein paar Abschlussbilder vom Hof und von der Außenansicht und verließen diesen wunderschönen Ort. Ich bin gespannt, was die Stadt mit diesem Grundstück anstellen will.

Alle Bilder findet Ihr wie gewohnt in der Galerie unter Molkerei Meißen. Viel Spaß beim Schauen und das Abonnieren nicht vergessen.

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