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Kinderheim Bräunsdorf

An den Wänden ist ein Graffito gesprüht: „Eine Armee von Leichen liegt in diesen Kellern“. Dies beschreibt so ungefähr was sich hier damals abspielt haben muss.
Das ehemalige DDR-Kinderheim, auch Erich & Margots Verwahranstalt genannt, besteht aus mehreren Gebäuden. Soweit sich bis jetzt erkunden ließ, besteht der Komplex aus mindestens drei Gebäuden. Im Haupthaus, der Schule, findet man mehrere große Zimmer und zwei Säle. Die Säle sind die ehemalige Aula und Kantine. Der Dachboden ist bis auf eine Stelle gut erhalten. An dieser Stelle ist das Dach undicht geworden und die Feuchtigkeit zieht darüber ins Holz und zerstört dieses Zusehens.

 

Weiterhin findet man auf dem Gelände ein Heizhaus (zentral gelegen) sowie die Unterkunft für die Kinder und Jugendlichen. Alle Häuser sind über ein Kellersystem miteinander verbunden. Im Keller kann man noch die Reste der Heizungsanlage betrachten. Im Erdgeschoss und Kellerbereich befinden sich die Wasch- und Sanitärräume sowie ein Art Schaukel, welche nur vermuten lässt, was man mit dieser tat.

Die Gebäude wurden 1949 errichtet und bis 1965 als Jugendwerkhof genutzt. Nach 1965 diente das Heim als Spezialheim für schwer erziehbare Kinder, bis es endlich 1989 geschlossen wurde.

 

Dass die Bewohner hier nicht mit Samthandschuhen angefasst wurden, spiegelt sich noch in der verbliebenen Einrichtung wider. Unter anderem zeigen das die Türen, die von innen gepolstert wurden, Gitter vor den Fenstern und an den Türen, im Haus sind Räume mit großen Gittertüren abgesperrt. Teilweise findet man im Gebäude kleine gefängnisartige Verwahrzellen.

Wie die meisten Lost Places, ist auch das ehemalige Kinderheim Bräunsdorf von Vandalismus und Müllablagerung durch Dritte geprägt. Auch hier möchte ich an dieser Stelle aufrufen, die Orte die ihr betretet so zu lassen wie sie sind. Immerhin bewegt ihr euch auf Privateigentum. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, holt euch eine Genehmigung vom Eigentümer oder der betreuenden Institution ein.

 

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