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Streetart – Streetfotografie

Was ist Straßenfotografie eigentlich? Kurzum, man schnappt sich seine Kamera und fotografiert Straßenbeläge jedweder Coleur.

Nein – Spass beiseite.

Straßenfotografie ist ein besonderes Genre der Fotografie, welches sich mit dem Portraitieren von Szenen der Straße beschäftigt. Was ist aber nun konkret damit gemeint? Ich gebe Euch ein kleines Beispiel: Ein Bild stellt ein Liebespaar dar, welches unter einer Brücke hindurchläuft und dabei Händchen hält. Oder eine andere Szene zeigt einen Mann, welcher an einem scheinbar verlassenen Bahnhof steht und sehnsüchtig auf seinen Zug wartet.streetart straßenfotografie straßenfotograf architektur streetfotografie streetphotography street kind menschenfoto portrait

Eine konkrete Definition von ‚Straßenfotografie‘ gibt es zwar nicht, dennoch werden ihrem Charakter verschiedene Kriterien, wie beispielsweise die Authentizität der Situation, zu Grunde gelegt. Dass die Straßenfotografie dabei ein weitgefächertes Genre ist, zeigt sich nicht zuletzt auch daran, dass man nicht zwingend Personen in einer Szene ablichtet. Als Teilbereiche gehören unter anderem die Architekturfotografie, Dokumentarfotografie oder auch Straßenportraits dazu.

Als Schauplatz dienen alle öffentliche Plätze. Ob das niedliche Café an der Ecke oder der Opernplatz der Semperoper in Dresden – allesamt sind Plätze mit kleinen Geschichten, in denen Personen „Dinge tun“, die es zu entdecken und in Szene zu setzen gilt.streetart straßenfotografie straßenfotograf architektur streetfotografie streetphotography street kind menschenfoto portrait seifenblasen lköln

Das Besondere der Straßenfotografie – auch Streetfotografie genannt – ist das Spielen mit hell und dunkel, bzw. mit Licht und Schatten. Die meisten Streetartfotografen nutzen dabei den Schwarz-Weiß-Effekt als Stilmittel. Um einen Bildeffekt zu erzielen, kann es in diesem Teilbereich der Fotografie ebenso helfen, den Blickwinkel zu ändern, „Störer“ mit ins Bild zu nehmen oder einfach mit der Unschärfe zu spielen.

Es braucht einige Zeit, Überwindung aber auch Respekt vor der Privatsphäre, bis man als Streetartfotograf seiner Leidenschaft nachgehen kann, denn ein nicht zu unterschätzendes Thema ist das Recht am eigenen Bild. Vor allem in Deutschland kann man nicht einfach loslegen, fremde Personen zu fotografieren. Entweder man holt sich im Voraus ihre Zustimmung oder man fotografiert sie so, dass sie auf dem Bild nicht identifizierbar sind. Viele Streetfotografen bewegen sich daher in einer rechtlichen Grauzone, ist es nicht immer möglich, eine Person derart unkenntlich zu machen, ohne dass das ganze Bild, bzw. die Bildwirkung zerstört wird.

 

 

Achtet darum bei der Veröffentlichung Eurer Bilder darauf, die allgemeinen Persönlichkeitsrechte einer Person nicht zu verletzen. Natürlich gibt es „Schlupflöcher“, wie die ‚Panoramafreiheit‘, bzw. das ‚Kunsturhebergesetz‘, aber wenn Ihr kein Anwalt mit speziellem Fachwissen seid, würde ich Euch von einer Interpretation Eurer Bilder im Rahmen dieser Gesetze abraten.