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#Catcontent – Wenn Katzen die Welt (und unser Herz) erobern! – (Gastartikel)

Autor: Vanessa Stark, www.vanessastark.de

Vanessa schrieb in der Vergangenheit einen Artikel zur Naturfotografie. Vanessa schickte mit noch einen weiteren Beitrag zum Thema Katzen. Vielen Dank an Vanessa und ich wünsch euch viel Spaß beim lesen.

 

Wenn Katzen die Welt (und unser Herz) erobern!

Als ich mit meinem Mann im Dezember 2017 zu unserer Langzeitreise aufgebrochen bin, habe ich mit Vielem gerechnet. Um ehrlich zu sein aber am wenigsten damit, dass mein Fotospeicher von mehr Straßenkatzenbildern als von traumhaft schönen Orten belegt sein würde. 😉

Catcontent (1)

Katzenliebe – Die psychologischen Zusammenhänge

Was mich anfangs verwunderte, erscheint eigentlich schon fast logisch.

Mehrere Studien haben bewiesen, dass ein direkter Kontakt zu Tieren sich positiv auf das Leben von Menschen auswirkt.

Wer schon einmal eine Katze zum Schnurren gebracht hat, weiß sicherlich was gemeint ist.

Aber auch Katzenfotos erwecken tief in uns ähnliche Glücksgefühle und steigern somit unser Wohlbefinden. Das erklärt zumindest, warum heute mehr als 264.000 Bilder auf Instagram unter dem Hashtag “Catcontent“ zu finden sind und sich süße Katzenvideos rasend schnell über Facebook und YouTube verbreiten.

Besonders Fotos unserer eigenen Katzen erinnern uns zudem an gemeinsame Erlebnisse und lösen damit ein Gefühl von Unbeschwertheit aus.

Mit Hilfe ihrer Eleganz, Tapsigkeit und ihrer gewissen Arroganz beeindrucken Katzen uns immer wieder aufs Neue.

Kein Wunder also, dass ich mehr als 1.000 Fotos auf meinem Handy und meiner Speicherkarte finden konnte als ich diese extra für diesen Beitrag noch einmal durchgegangen bin.

Catcontent (2)

Da meine eigene Katze derzeit bei meiner Schwester lebt, habe ich es mir nicht nehmen lassen, die meisten der folgenden Straßenkatzen mit Schmuseeinheiten für gute Fotos zu belohnen. Ich denke also, es war für uns alle eine Win-Win-Situation. 😉

Ich könnte an diesem Punkt tausend Geschichten erzählen, wie es zu den Fotos kam, aber das würde wohl den Rahmen dieses Artikels sprengen. Aus diesem Grund habe ich euch meine Lieblinge nachfolgend zu einer kleinen Story zusammengefügt.

Achtung: #Catcontent

Die Straßenkatzen dieser Welt

Erster Stop, Marokko.

Das erste Mal, dass ich so viele Straßenkatzen an einem Ort gesehen habe. Besonders in Essaouira war es schon so, dass man selten 5 Minuten alleine im Restaurant saß, bevor sich ein Kätzchen auf dem eigenen Schoß breit machte… Wie kommt man also drum herum, zu viele Katzenfotos zu schießen? Meine Antwort: Wohl gar nicht. Alleine hier entstanden mehr als 200 Fotos von Straßenkatzen, welche ich am liebsten alle mit nach Hause genommen hätte. Leider war bzw. ist derzeit mein Zuhause nur mein Rucksack, wo nicht mal eine dieser Süßen reingepasst oder sich gar wohl gefühlt hätte…

Die besten Bilder will ich euch aber nicht länger vorenthalten:

Inspiration für ein entspanntes Leben

Ein typischer Tag einer Straßenkatze

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Noch bevor ich richtig wach bin, spüre ich, wie jemand sich fest an mich kuschelt. Ja, so mag ich das und verharre deshalb still und leise, während ich die ersten Sonnenstrahlen des Tages auf meinem Fell spüren kann. Wenn jeder Tag so, mit Blick auf den Hafen von Setubal und einem Kuschelpartner, starten würde, wäre wohl alles perfekt.

So langsam wird es aber zu heiß für mich, weshalb ich mich von meinem neu gewonnen Freund löse und mich auf die alltägliche Frühstückssuche begebe.

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Nachdem ich es mir in meine Lieblingscafé gemütlich gemacht habe, bemerke ich erst recht spät, dass heute keiner der typischen Stammgäste vor Ort ist. Da auch sonst keiner der hektisch wirkenden Besucher Anstalten macht, mich zu füttern, mache ich mich auf den Weg zum Morgenmarkt. Meist gibt es hier einiges zu holen und spätestens die täglichen Touristen scheinen ein großes Herz zu haben und beschenken mich meist reichlich mit frischem Fisch oder Fleisch.

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Wie erwartet lässt sich eine freundliche Dame erbarmen und schenk mir ihre Fischabfälle, welche wohl nicht mehr gut genug für den Verkauf sind. Da ich natürlich nicht der Einzige mit dieser Idee bin, muss ich mich erst gegenüber einer anderen Straßenkatze behaupten, bevor ich in Ruhe und zufrieden mein wohlverdientes Frühstück zu genießen kann..

Bevor ich mich nun auf den Weg zu meinem Arbeitsplatz mache, wo ich seit mehr als 2 Jahren als Wachkatze eingesetzt und gekuschelt werde, halte ich noch ein kurzes Nickerchen.

Da ich sowieso ein Freund der Natur bin, entscheide ich mich für einen schattig-kühlen Platz und genieße das morgendliche Treiben um mich herum.

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Immer noch etwas tapsig und müde schleppe ich mich dennoch zu meiner Arbeit. Im Grunde weiß ich ja auch, dass keiner hier auf mich verzichten kann und komme somit meinen Pflichten nach. Dafür werde ich jedoch auch überbezahlt und kann mich am Essen und den gestellten Getränken rund um die Uhr bedienen. Wann Feierabend ist, entscheide ich zudem selbst und bin somit freier als so manch andere Straßenkatze, die ich kenne.

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Nach meiner ersten Schicht gibt es wie gewöhnlich eine kleine Spielpause zur Erholung, bevor ich spontan meinen Arbeitstag schon frühzeitig beende und mich auf den Weg zu einem meiner besten Freunde mache.

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Wie immer finde ich Tiger an seinem Lieblingsplatz vor, wo er auch schon auf mich wartet. Gespannt lausche ich seinen abenteuerlichen Geschichten und frage mich bis heute, welche von diesen wirklich wahr sind. Aber egal, denn spannend sind sie immer!

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Ehe ich mich versehe, ist es auch schon wieder Zeit für ein kleines Nickerchen. Diesmal mache ich es mir in einem der beliebtesten Teehäuser der Stadt bequem, um auch hier noch einmal ein paar Kuscheleinheiten ab zugreifen.

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Gerade als ich mich auf den Weg machen will, begegne ich Saphire.

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Sie ist wohl die schönste Katzendame, welche mir je unter die Augen gekommen ist. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – lautet mein Motto und ich zwinge mich dazu, sie endlich anzumiauen. Überraschenderweise scheint sie sogar Interesse zu haben und so zeige ich ihr meine liebsten Plätze, bevor sie sich wieder schnurrend von mir verabschiedet.

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Alleine tigere ich noch einmal durch die Gassen und finde so durch Zufall einen geeigneten Platz für mein Nachtlager. In der wenig besuchten Seitengasse lege ich mich also auf dem Dach eines Autos nieder und falle direkt in einen tiefen Schlaf.

Catcontent (13)

Der Tag war aber auch anstrengend…